Ausstellung "PERU - Von den Inka bis zu Antonio Máro"

 

 

RICARDO WIESSE (*1954 Lima, Peru)

 

 

Kunststudium an der Katholischen Universität von Lima (1972-78), im Atelier 17 (Paris, 1982-83) und an der Slade School of Fine Art (London, 1986). Er repräsentierte sein Land auf internationalen Biennalen, u.a. in Havanna, San Juan, Cuenca, Valparaíso, Cannes ser Mer und Lima. Er realisierte 27 Einzelausstellungen und beteiligte sich an zahlreichen Gruppenausstellungen in Lateinamerika, USA, Europa und Asien. Für sein Werk erhielt er mehrere Kunstpreise und Auszeichnungen. Außerdem schuf er Kunstwerke im öffentlichen Raum, v.a. Keramik-Wandbilder, von denen das Fresko auf der Stadtautobahn von Lima mit 10.600 Quadratmetren das größte dieser Art in Peru darstellt.

 

Jorge Castilla-Bambarén (*1959 Lima, Peru)

 

 

 

Studien an den Kunstfakultäten von Lima (1977-79), die jedoch bewusst abgebrochen wurden aus Überzeugung, den schöpferischen Prozess durch Selbststudien und durch zahlreiche Reisen zu den ursprünglichen indianischen und afrikanischen Volkskulturen Perus und Nord- bzw. Lateinamerikas (USA, Mexiko, Brasilien, Karibik) besser vorantreiben zu können. Bisher 24 Einzel- und viele Gruppenausstellungen; vertrat Peru auf den internationalen Biennalen von Cuena (Ecuador), São Paulo (Brasilien), Mexiko-Stadt und Havanna (Kuba).

 

Herbert Rodríguez(*1959 Lima, Peru)

 

 

 

Kunststudium an der Katholischen Universität von Lima, das unter Protest gegen den ‑entfremdenden Lehrplan kurz vor dem Abschluss abgebrochen wurde. Danach Hinwendung zur Volkskunst der Ureinwohner, Mitglied der innovativen und weiten Einfluss ausübenden Kunstgruppe ‑Huayco. Arbeitsaufenthalt in London, England (1994-95). Vertrat Peru auf den internationalen Biennalen von São Paulo, Havanna und Lima sowie in diesem Jahr auf der Ausstellung ‑América Latina 1960-2013 (Fondation Cartier, Paris). Künstlerischer Leiter des alternativen Kunstzentrums ‑El Averno in der Altstadt von Lima; Lehrtätigkeit an mehreren Kunstfakultäten. 22 Einzel- und zahlreiche Gruppenausstellungen.

 

MONICA GONZALEZ TOBON (*1971 Medellín, Kolumbien)

Von 1988-94 studierte sie Kunst mit dem Schwerpunkt Bildhauerei an der  Katholischen Universität von Lima, Peru. Bisher hat sie acht Einzelausstellungen durchgeführt. Sie nahm an Gruppenausstellungen sowohl in Lateinamerika als auch in Europa teil. Hier wurde sie zu Bildhauer-Symposien eingeladen, so auch in das norddeutsche Büdelsdorf, wo sie großformatige Stahlskulpturen für den öffentlichen Raum anfertigte. Für ihr  zeichnerisches und bildhauerisches Werk hat sie mehrere Preise und Auszeichnungen erhalten.

 

Skulpturen von Monica Gonzalez Tobon und Percy Zorrilla Soto

 

PERCY ZORRILLA SOTO (*1971 Lima, Peru)

Studium der Bildhauerei und Malerei an der Katholischen Universität von Lima von 1988-94. Neben zehn Einzelausstellungen beteiligte er sich an vielen Gemeinschaftsausstellungen. Er vertrat Peru auf internationalen Symposien: in Tschechien, Spanien, Rußland, Deutschland und Kanada, wo er Skulpturen für den öffentlichen Raum schuf. Er gewann mehrere Preise für Zeichnung und Skulptur, so auch auf der internationalen Biennale von Lima 1997.